Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter

Die DVP-Exkursion an der Alanus Hochschule

Im Herbst 2014 konnten Studierende der Alanus Hochschule bereits zum zweiten Mal vom Förderformat der „DVP-Exkursion“ profitieren. Der DVP hatte das Format 2013 vor dem Hintergrund aktueller Globalisierungstendenzen und der zunehmenden Internationalisierung der Bau- und Immobilienbranche versuchsweise eingeführt. Der DVP möchte Studierende dabei unterstützen, auch international Erfahrungen zu sammeln, sich europäisch zu vernetzen sowie ausländische Projektmanagement-
strukturen und -entwicklungen kennenzulernen.

Im Rahmen des Masterstudiengangs „Prozessarchitektur“ der Alanus Hochschule arbeiten die Studierenden in den Vertiefungsrichtungen Projektentwicklung, Projektmanagement sowie Ressourcen & Architektur. Internationale Exkursionen haben am Fachbereich Architektur der Alanus Hochschule eine lange Tradition. Jedoch unterlagen die Reisen immer wieder finanziellen Einschränkungen, bzw. waren nicht für alle Studierenden erschwinglich. Nach einer London-Exkursion 2013 kamen 23 Studierende nun zum zweiten Mal in den Genuss der Unterstützung des DVP: Dieses Mal im Rahmen einer vom 30.10.-02.11.2014 durchgeführten Exkursion nach Zürich.

Unter Leitung von Prof. Dr. Florian Kluge, Inhaber des Lehrstuhls für Projektmanagement wurde die viertägige Exkursion unter dem Leitmotiv „Schweizer Projektlandschaften. Entwicklung und Management in Gemeinschaften“ durchgeführt. Ziel war es Development-Projekte in Stadtplanung, Architektur und Landschaftsarchitektur unter die Lupe zu nehmen, Planer, Projektmanager und -steuerer vor Ort zu treffen und aktuelle Entwicklungstendenzen in der Schweizer Metropole Zürich zu diskutieren. Dies galt es vor dem Hintergrund spezifischer Schweizer Rahmenbedingungen wie der Basisdemokratie, dem weit verbreiteten genossenschaftlichen Baumodell sowie einem hart umkämpften Immobilienmarkt zu betrachten.

Mit Projekten wie Hardturmstadion, Kraftwerk 1, Prime Tower, Viadukt-Markthalle, Entwicklung Stadionbrache, Löwenbräu Areal, Umbau Letzigrund, MFO-Park, Entwicklungsgebiet Neu Oerlikon sowie Umnutzungsprojekten wie Puls 5, Schiffbau und Toni Areal stand eine größtmögliche Bandbreite an Projekten zur Diskussion, anhand derer Strukturen, Chancen und Risiken historischer, aktueller und zukünftiger Großprojekte mit lokalen Akteuren diskutiert werden konnten. Zudem wurde mit der ETH Zürich sowie der Zürcher Hochschule für Künste der wissenschaftliche Austausch gesucht.

Die Studierenden – dankbar für die großzügige Unterstützung des DVP – werteten sowohl das Exkursionsprogramm als auch das Förderformat als großen Erfolg. Die Erweiterung des eigenen Erfahrungshorizonts um internationale Aspekte, den direkten Austausch mit schweizerischen Experten sowie die Analyse konkreter Projekte vor Ort wurden als große Bereicherung des Studiums angesehen.

Prof. Dr.-Ing. Florian Kluge

Einführung in die DVP-Exkursion am Stadtmodell Zürich © Alanus Hochschule, FB Architektur

Einführung in die DVP-Exkursion am Stadtmodell Zürich © Alanus Hochschule, FB Architektur


Neues Förderformat: Die DVP-Exkursion an der Alanus Hochschule
 

Der DVP hat ein neues Förderformat zur Unterstützung der hochschulischen Ausbildung und Nachwuchsförderung eingeführt, um neue Wege in der Förderung internationaler Kompetenzen zu beschreiten.

Neben den bewährten Instrumenten des DVP-Förderpreises sowie den DVP-Stipendien an ausgewählte Hochschulen und Studiengänge wurden 2013 erstmalig Mittel für das neue Format der „DVP-Exkursion“ bereitgestellt. Vor dem Hintergrund aktueller Globalisierungstendenzen und der zunehmenden Internationalisierung der Bau- und Immobilienbranche möchte der DVP Studierende dabei unterstützen, auch international Erfahrungen zu sammeln, sich europäisch zu vernetzen sowie ausländische Projektmanagementstrukturen und -entwicklungen kennenzulernen.

Im Herbst 2013 fand das neue Fördermodell erstmalig Anwendung, indem in einem ersten Testlauf Gelder an die Alanus Hochschule in Alfter vergeben wurden. Im Rahmen des dort angesiedelten Masterstudiengangs „Prozessarchitektur“ arbeiten die Studierenden in den Vertiefungsrichtungen Projektentwicklung, Projektmanagement sowie Ressourcen & Architektur. Internationale Exkursionen - mit den verschiedensten inhaltlichen Schwerpunkten - haben am Fachbereich Architektur der Alanus Hochschule eine lange Tradition. Jedoch unterlagen die Reisen immer wieder finanziellen Einschränkungen, bzw. waren nicht für alle Studierenden erschwinglich. Mit Hilfe des DVP bekamen 20 Studierende nun erstmalig Unterstützung bei der Finanzierung von Anreise und Unterkunft im Rahmen der im November durchgeführten Exkursion nach London.

Unter Leitung von Swen Geiss, Professor für Architektur und Ressourcen sowie Dr. Florian Kluge, Professor für Projektmanagement wurde die viertägige Exkursion unter dem Leitmotiv „development, management, ressources and communities“ durchgeführt. Ziel war es Development-Projekte in Stadtplanung, Architektur und Landschaftsarchitektur unter die Lupe zu nehmen, Planer und Projektmanager vor Ort zu treffen, Projektsteuerer zu besuchen und aktuelle Entwicklungstendenzen in London zu diskutieren. Mit Projekten wie Central London, Covent & Southwark (u.a. Coin Street development, Southbank), Elephant & Castle Heygate Estate, Aylesbury Estate), South London (West Square, Strata, Illiffe, Peacock & Clements Yard), Peckham (u.a. Burgess Park & Peckham Library, Choumert Grove) und East London (u.a. Broadway Market, Canary Wharf, Olympic Park, Fish Island, Westfield Stratford) stand eine größtmögliche Bandbreite an Projekten zur Diskussion, anhand derer Strukturen, Chancen und Risiken historischer, aktueller und noch zu entwickelnder Großprojekte untersucht werden konnten.

Die Studierenden – dankbar für die großzügige Unterstützung des DVP – werteten sowohl das Exkursionsprogramm als auch das neue Förderformat als großen Erfolg. Die Erweiterung des eigenen Erfahrungshorizonts um internationale Aspekte, den direkten Austausch mit britischen Experten sowie die Analyse konkreter Projekte vor Ort wurden als große Bereicherung des Studiums angesehen.

Prof. Dr.-Ing. Florian Kluge
Lehrgebiet Projektmanagement
Fachbereich Architektur
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

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PRESSEINFORMATION Alanus Hochschule

Verband der Projektmanager finanziert Stipendien für Studenten der Alanus Hochschule. Angehende Prozessarchitekten ausgezeichnet.

Alfter, 15. Mai 2012

Der Deutsche Verband der Projektmanager in der Bau- und Immobilienwirtschaft e. V.  (DVP) finanziert drei Stipendien für Studenten im Studiengang Prozessarchitektur der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn. Damit honoriert der DVP die inhaltliche Ausgestaltung des Lehrplans und die hohe Qualität der Lehre des Teilzeit-Masterstudienganges. Neben der finanziellen Förderung von jeweils 2.400 EURO genießen die Studenten eine Patenschaft, in deren Rahmen ihre Projekte von Vorstandsmitgliedern des DVP betreut werden.

„Wir freuen uns sehr über dieses Zeichen der Wertschätzung des DVP“, so Florian Kluge, Professor für Projektmanagement im Fachbereich Architektur der Alanus „Hochschule. Kluge hat gemeinsam mit dem Vorstand des DVP die Stipendiaten ausgewählt, um herausragende Leistungen im Studiengang Prozessarchitektur zu würdigen. „Die Patenschaft durch die erfahrenen Projektmanager des DVP ist eine große Chance, von der Sie nur profitieren können – nutzen Sie sie intensiv“, empfiehlt Kluge den Stipendiaten Daniel Richter, Maren Brixus und Benjamin Bauske. Richter erstellt derzeit seine Abschlussarbeit zum Thema „Prozessqualität in der Immobilienprojektentwicklung“. Brixus und Bauske arbeiten gemeinsam an einem Projekt mit dem Titel „Bezahlbarer Wohnraum – neue Wege für sozial verträgliches Wohnen in der Region Köln/Bonn“.

Der DVP unterstützt die Aus- und Weiterbildung von Projektmanagern in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Neben der Alanus Hochschule fördert der Verband nur zwei weitere Hochschulen in Deutschland. Im Studiengang Prozessarchitektur an der Alanus Hochschule lernen ausgebildete Architekten und Planer, nicht nur Gebäude, sondern auch Planungs- und Bauprozesse nachhaltig zu gestalten. Die Studenten werden damit zu Projektmanagern ausgebildet, die auf die zunehmende Komplexität von Planungs- und Bauprojekten vorbereitet sind.