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Satzung

Fassung der Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung am 27. November 2014

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impressum-bild_fotolia_140328056.jpg§ 1 Name und Sitz

§ 2 Zweck des Vereins

Der Verein ist selbstlos tätig. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
 

§ 3 Mitgliedschaft

(1)     Mitglieder des Vereins sind:

(2)     Natürliche Personen und Firmen (juristische Personen) können Mitglieder (entweder persönliche Mitglieder oder Firmenmitglieder) werden, sofern sie aufgrund einer entspre­chenden fachspezifischen Qualifikation Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft selbstständig und unabhängig erbringen sowie die Vereinszwecke und die Berufsordnung des Vereins fördern wollen.

Eine Firmenmitgliedschaft kann auch von juristischen Personen beantragt werden, sofern Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft lediglich durch (selbstständige) Unternehmensbereiche/-abtei­lungen eines Unternehmens erbracht werden.

Persönliche Mitglieder können nur natürliche Personen werden, sofern diese als Mitarbeiter eines Unternehmens Projektmanagement­leistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft erbringen und keine organschaftliche Stellung (z.B. als Geschäftsführer) haben. Geschäftsführend tätige natürliche Personen haben auf die Firmenmitgliedschaft ihres Unternehmens hinzuwirken.

(3)     Kooperative Mitglieder können Personen und Institutionen sein, die im Bereich des Projektmanagements wirken, aber nicht die Voraussetzungen des Absatz (2) erfüllen wie zum Beispiel:

soweit sie bereit sind, die Ziele des Vereins zu fördern.

(4)     Zu Ehrenmitgliedern können Personen auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mit­gliederversammlung ernannt werden, die sich um den Verein und seine Ziele hervorragend verdient gemacht haben. Unter den Ehrenmitgliedern kann die Mitgliederversammlung eine(n) Ehrenvorsitzende(n) ernennen.

(5)     Die Aufnahme der Mitglieder nach § 3.1. bis § 3.3 erfolgt aufgrund eines schriftlichen oder in Textform gefassten Aufnahmeantrages. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand nach seinem Ermessen und bestätigt schriftlich oder in Textform die Aufnahme. Bei Ablehnung besteht kein Anspruch auf Mitteilung der Gründe.

Der Vorstand kann Richtlinien beschließen, die Kriterien für die Ermessensausübung fest­legen. Dabei kann bei neuen Mitgliedern auch vorgesehen werden, dass eine nur begrenzte Berufspraxis durch die Teilnahme am DVP-Weiterbildungsprogramm bzw. eine DVP-Zerti­fizierung ausgeglichen wird.

(6)     Zertifizierung

Persönliche Mitglieder und Mitarbeiter der Firmenmitglieder können sich auf Antrag nach den Bestimmungen in § 3 der DVP-Berufsordnung zertifizieren lassen. Das DVP-Zertifikat dient zum Nachweis der Fachkompetenz für Projektmanager in der Bau- und Immobilienwirtschaft.
 

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet: durch Tod sowie durch Erlöschen der Gesellschaft oder Institution oder durch Austritt oder durch Ausschluss.


§ 5 Austritt, Ausschluss

(1)     Der Austritt kann nur schriftlich oder in Textform an den Vorstand zum Schluss des Geschäftsjahres mit einer Frist von drei Monaten erklärt werden.

(2)     Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstandes den Ausschluss eines Mitgliedes aus wichtigem Grund beschließen. Dem Mitglied muss vor der Abstimmung Gele­genheit zur Stellungnahme gegeben werden.

Der Beschluss über den Ausschluss ist vom Vorstand schriftlich zu begründen und dem Mit­glied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen. Das Erlöschen der Mitgliedschaft durch Aus­schluss befreit nicht von noch bestehenden Verpflichtungen gegenüber dem Verein. Wich­tige Gründe für einen Ausschluss sind insbesondere die Nichtzahlung von Mitgliedsbeiträgen trotz wiederholter Mahnung und die Schädigung der Interessen oder des Ansehens des Vereins.
 

§ 6 Mitgliedsbeitrag


§ 7 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 8 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:


§ 9 Vorstand

Soweit mit Zustimmung der Mitgliederversammlung Aufgaben der Geschäftsführung auf Nichtvorstandsmitglieder übertragen werden, wie etwa bzgl. der Rechnungsprüfung, des Weiterbildungsprogramms oder eines Zertifizierungsprogramms, überwacht der Vorstand diese Tätigkeiten.

Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitglie­derversammlung gewählt.

Die Mitgliederversammlung kann einen oder zwei gleichberechtigte 1. Vorsitzende (Präsi­denten/Präsidentinnen) und deren Stellvertreter bestimmen. In letzterem Falle (zwei 1. Vor­sitzende) nehmen die beiden 1. Vorsitzenden (Präsidenten/Präsidentinnen) die ihnen über­tragenen Aufgaben gemeinsam wahr. Im Übrigen entscheiden die gewählten Vorstands­mitglieder im Rahmen der Festlegungen der Geschäftsordnung des Vorstands über die Ressortverteilung innerhalb des Vorstandes.

Sofern die Mitgliederversammlung Ehrenvorsitzende ernannt hat, können diese die Funktion eines beratenden Mitgliedes des Vorstandes wahrnehmen.

(2)     Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

(3)     Der Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neu- oder Wiederwahl des Vorstandes im Amt.

(4)     Die gewählten fünf Vorstandsmitglieder stellen den Vorstand im Sinne des § 26 BGB dar. Soweit keine anderweitigen Festlegungen getroffen sind, vertreten jeweils zwei der fünf Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich den Verein gerichtlich und außergerichtlich, wobei ein Vorstandsmitglied die Funktion eines ersten Vorsitzenden (Präsidenten) oder dessen Stell­vertreter innehaben muss.

(5)     Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, führen die übrigen Vor­standsmitglieder bis zur nächsten Mitgliederversammlung die Geschäfte des Vorstandes weiter. In dieser Sitzung kann für den Rest der Amtszeit für das ausgeschiedene Mitglied ein Nachfolger gewählt werden.
 

§10 Vorstandssitzungen

Der 1. Vorsitzende beruft die Vorstandssitzungen ein und leitet sie. Sofern zwei gleichbe­rechtigte 1. Vorsitzende bestellt sind, kann jeder der beiden 1. Vorsitzenden Vorstands­sitzungen einberufen. Dies muss auch auf Antrag von mindestens drei Vorstandsmitgliedern geschehen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder, soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei Berufung von zwei gleichberechtigten 1. Vorsitzenden die Stimme des älteren Vorsitzenden.
 

§ 11 Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlungen werden von dem bzw. einem der 1. Vorsitzenden des Vorstandes einberufen und geleitet (Versammlungsleiter).

§12 Bestimmung für die Wahlen

Wahlberechtigt sind alle Vereinsmitglieder. Wahlen sind geheim durchzuführen, sofern dieses mindestens einer der anwesenden Wahlberechtigten verlangt.

Die Mitglieder des Vorstandes und die Rechnungsprüfer werden einzeln gewählt. Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Jedes Mitglied des Vereins hat das Vorschlagsrecht für die Kandidaten. Vor der eigentlichen Wahl muss der Kandidat sein Einverständnis hierfür abgegeben haben. Ergibt sich bei der Kandidatur mehrerer Bewerber für ein Amt keine solche Mehrheit für einen Bewerber, so wird in einem zweiten Wahlgang in einer Nachwahl zwischen den Bewerbern mit der größten Stimmenzahl die Entscheidung mit einfacher Mehrheit der gültigen Stimmen getroffen. Die Auszählung erfolgt öffentlich in der Sitzung. Die Amtszeit neu gewählter Mitglieder des Vorstandes beginnt mit dem Anfang des auf die Mitgliederversammlung folgenden Geschäftsjahres.
 

§13 Auflösung

§ 14 Inkrafttreten

Diese geänderte Satzung tritt mit der Eintragung der Satzungsänderung in das Vereins­register in Kraft.

Düsseldorf, den 27.11.2014